Rückblick

Der Familienkreis behinderter und schwerkranker, sterbender Kinder – buss-Kinder e.V. wurde im Jahr 2000 von betroffenen Familien als Selbsthilfeinitiative gegründet, nachdem diese vergeblich um Hilfe für ihre Lebenssituation suchten. Im Jahr 2003 wurde der buss-Kinder e.V. ins Vereinsregister eingetragen.

Die Initiative unterstützte Familien ab der Diagnose, im Leben, im Sterben der Kinder und über deren Tod hinaus. Zu den Angeboten zählten Beratung, psychosoziale Begleitung, Gesprächskreise, Geschwistergruppen, mehrtägige Seminare und eine Trauergruppe.

Der buss-Kinder e.V. war mittlerweile zu einem Bestandteil des Versorgungsnetzes für Familien mit unheilbar kranken und schwerstbehinderten Kindern geworden. Dies erforderte immer mehr einen Zeitaufwand und ein Engagement, das mit Ehrenamt nicht mehr zu leisten ist, sondern einer professionellen Tätigkeit entspricht.
Da der Verein bis auf die mietfreie Nutzung der Räumlichkeiten keinerlei öffentliche Fördergelder erhielt, konnten keine angemessenen Personalkosten finanziert werden, doch die Begleitung von Familien mit unheilbar kranken und schwerstbehinderten Kindern erfordert qualifiziertes Personal. Die damit einhergehende Abhängigkeit von Spenden und die Finanzierungsunsicherheit erschwerten die Arbeit enorm.

Im Juni 2015 hat sich der Verein aufgelöst.

Das bescheidene Vermögen des Vereins geht laut Satzung an den „Deutschen Kinderhospizverein e.V.“, so dass alle Spender sicher sein können, dass ihre Spenden bei Familien mit unheilbar kranken Kindern ankommen.

Marion Getz, Christine Stoppel-Schulze und Tobias Getz, die Gründungsmitglieder und jahrelangen Vorstände, bedanken sich herzlich bei der Stadt Germering, die all die Jahre mietfrei Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Desweiteren gilt ihr Dank allen Spendern und Unterstützern, die es möglich machten, dass der buss-Kinder e.V. betroffenen Familien über viele Jahre eine Anlaufstelle, Gemeinschaft und Kraftquelle sein konnte. In diesem Sinne: Vergelt´s Gott!